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Unsere Lehrerin auf dem Schulparkplatz

Heute morgen wurde ich Zeuge der immensen Fahrkunst des schöneren Geschlechts.

Zwei Freunde und ich fahren mit einem Mercedes-Cabrio (gehört dem Vater von einem der Beiden) hinter einem schwarzen BMW 518i auf den großen Schulparkplatz, der meistens ziemlich gefüllt ist. Wir halten schräg in der Einfahrt an, um zu sehen, was der BMW macht, da dieser ebenfalls anhält. Plötzlich legt die (uns bekannte) Fahrerin den Rückwärtsgang ein und steuert auf die Front unseres E 200 zu. Drei Meter vor dem Blechschaden hält sie an und die Rückfahrleuchten gehen aus.

Ich denke: "Na das war ja noch knapp." Plötzlich leuchten die weißen Lichter wieder auf, und der BMW rollt mit Standgas schräg Richtung Front des Mercedes. Unser Fahrer drückt auf die Hupe, der BMW hält an ... zu spät. Wir steigen aus und wollen die Lehrerin (daher kennen wir sie) zur Rede stellen. Diese schaut uns an als ob wir mit 180 km/h urplötzlich hinter ihr auf den Platz gefahren wären. Unser Fahrer fragt sie, ob sie sich nicht umgeschaut habe, da wir dort standen und somit zum ruhenden Verkehr gehören. Sie meint, wir wären dort hin gerast und hätten ihr den Weg abgeschnitten. "Es ist ja sowieso nichts passiert!" sagt síe. Unser Fahrer bückt sich und zupft ein Stück silbernen Mercedeslack von ihrem Sportauspuff, welcher eindeutig tiefe Kratzer im Stoßfänger hinterlassen hat. "Warum wir überhaupt da stehen" fragt sie. "Wir suchen einen Parkplatz, genau wie Sie", antworte ich. Sie wollte aber nur rumdrehen.

Tja, die Lackierrechnung kommt bald ... Aber solch eine Uneinsichtigkeit macht mich stutzig. Vor allem, wofür sind denn diese lustigen Spiegel am Fahrzeug? Leider hatten wir danach eine Klausur zu schreiben, weil sich das ganze sonst bestimmt noch länger gezogen hätte.

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